Es gibt Tage, an denen man alles richtig macht! Das Griffbrett ist sauber, das ResoundingFingerboard ist gut gewaschen und das Befeuchten der beiden Saugnäpfchen wurde auch versucht. Ein typischer Bad Fingerboard Day: Das Griffbrettteil sitzt einfach nicht.

Was tun? Hier zwei Lösungsmöglichkeiten:

1.) Als sehr hilfreich hat sich erwiesen, die Luftfeuchtigkeit zu überprüfen. Ist diese zu trocken, haften die Saugnäpfchen nicht so gut. Gute Nachricht: Die für Streichinstrumente empfohlene Luftfeuchtigkeit zwischen 50% und 70% ist auch für das ResoundingFingerboard hervorragend. Woran bemerke ich aber, dass die Luftfeuchtigkeit die Ursache ist? Haften die Saugnäpfchen nicht sofort wenn man das Instrument aus dem Kasten holt, jedoch bei guter Luftfeuchtigkeit nach ein paar Minuten, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass die Luft (im Kasten) zu trocken ist. Für den Fall, dass jedoch alle Stricke reissen und die Luftfeuchtigkeit nicht die Ursache ist, gibt es noch folgende Lösung:

2.) Mitgeliefert werden Klettverschlussstreifen, mit denen man das Fingerboard befestigen kann. Das geht recht einfach. Erst das Griffbrettteil wie gewohnt an der richtigen Stelle positionieren. Dann einen (oder bei Bedarf beide) Streifen "einfädeln" und ggf. eine Noppe in ein gestanztes Loch bringen oder den zweiten Streifen einfach über die Noppe legen. Überstehende Reste abschneiden. 

Eine häufig gestellte Frage ist, ob dann die Saiten noch frei schwingen. Bei den bisher getesteten 46 Instrumenten waren bei 39 alle vier, bei sechs drei Saiten und bei einem Instrument nur zwei Saiten frei. Da es jedoch nur eine einzige freischwingende Saite benötigt, um das volle Potential des ResoundingFingerboard zu nutzen (das Trainieren der Unabhängigkeit der Bogenhand und der Vibratohand mittels leerer Saite), ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese eine freischwingende Saite vorhanden ist. Sollte sie einmal nicht vorhanden sein, freuen wir uns über eine Nachricht, damit wir neue Lösungsmöglichkeiten entwickeln können. 

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