Geschichte des ResoundingBow

Die Resounding-Produkte (Bogenaufsatz, Griffbrettaufsatz und Daumenhilfe)  waren keinesfalls geplant. Es traf uns einfach wie ein Blitz! Hier die Geschichte,  soweit wir sie rekonstruieren konnten.

Es war Ende November 2016, wir trafen uns um eine Partitur für einen Kammermusikkurs für Jugendliche zu besprechen. Auf dem Wohnzimmertisch lag eine rote Noppenmassagerolle. Erdmute nahm sie in die Hand und spielte damit rum. Sie machte eine komische Bewegung und in diesem Augenblick war uns beiden schlagartig klar, dass wir diese Rolle auf die Geige und auf den Geigenbogen legen müssten. Darüber sprachen wir nicht, es war einfach „klar“.

Ein Küchenmesser war die Lösung ... die Rolle in der Mitte durchgeschnitten und eine Seite auf den Bogen gelegt und die andere auf das Griffbrett. Wir fingen an herumzuexperimentieren, vor allem mit dem Bogen. Wir waren dann ziemlich erschrocken, dass sich innerhalb kürzester Zeit der Klang veränderte. Beide Teile haben wir dann weggelegt, weil wir dachten, dass wir uns das alles einbildeten. Doch wir wurden neugierig und haben später am Tag und am nächsten Tag weiterprobiert.

Dies waren die ersten Minuten und was dann in den folgenden Monaten geschah, ist eigentlich genauso unfassbar, wie der Moment, als uns klar wurde, dass die Rolle aufgeschnitten werden müsste.

 

 

Heute ist uns klar: damals war uns überhaupt nicht klar, was uns erwarten würde. Hochmotiviert gingen wir ans Werk: Ein Bogenaufsatz und Griffbrettaufsatz mussten entwickelt werden. Nachdem wir mit einem Patentanwalt alle notwendigen formalen Kriterien abgesprochen und einen ersten Gebrauchsmusterschutz hatten, konnten wir andere in unsere Entwicklung mit einbeziehen. 

Erste richtige Prototypen

Im Frühjahr 2017 war es an der Zeit für einen ersten "richtigen" Prototypen. Ein Vakuumgießer war schnell gefunden..., die ersten Teile kamen vom Gießer und wir konnten loslegen, sie endlich ausprobieren, sie von anderen spielen lassen und erste wirkliche Erfahrungen damit sammeln. Wenn wir ganz ehrlich sind, konnten wir zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht glauben, dass das funktioniert. Als die ersten Teile aber gespielt wurden, waren wir so erstaunt, dass wir eigentlich im Nachhinein sagen müssen, dass wir nicht realisiert hatten, was das hätte bedeuten können. Die Klangeffekte, an die wir uns noch von der roten Rolle her erinnerten, waren jetzt auf einmal noch viel deutlicher. So hatten wir das nicht erwartet!

 

 

Es kam die Zeit, in der wir uns Gedanken darüber machten, ob wir der Verantwortung, die mit solchen "Wunderprodukten" einher kommen kann, überhaupt würden gerecht werden können. Wir entschieden uns, es zu versuchen und beschränkten uns zunächst aber auf den Bogenaufsatz. Bald folgte die Idee, ein erstes Imagevideo zu drehen. Wie aber macht man das eigentlich? Auf was legt man dabei Wert? Wir beschlossen, einfach das abzubilden, was es gab, ohne großes TamTam, aber mit einem sehr guten Kameramann. Das Video sollte uns dann auch helfen, über Crowdfunding Gelder einzuwerben, um die hohen Kosten für die Produktionsformen finanzieren zu können. Es lief alles wie im Bilderbuch. Besonders nach dem Filmdreh war offensichtlich, dass es noch viel mehr positive Effekte gibt als nur eine Veränderung des Klanges. Aber da wussten wir noch nicht, dass alles ganz anders kommen würde!

  

Wenn alles schief läuft ...

Zur Finanzierung starteten wir Ende 2017/Anfang 2018 eine Crowdfundingkampagne. Wir mussten uns der Realität stellen, dass unmittelbar nach Beginn der Kampagne sich herausstellte, dass unser Video, hochgeladen in YouTube, die auditiven Effekte überhaupt nicht mehr deutlich transportierte; wir mussten uns mit der Realität anfreunden, dass wir mit dem geplanten Produktionsverfahren nicht würden produzieren können, was einen großen finanziellen Verlust mit sich brachte. Aber: wir haben neue Interessenten und Unterstützer gefunden, worüber wir uns sehr freuten!

Es begann eine nächste Phase der Entwicklung und uns wurde auf einmal deutlich, dass wir bis dahin sehr viel Glück gehabt haben mussten: Wir hatten unterwegs mit sehr vielem gerechnet, aber nicht, dass das Material mal dasjenige sein würde, was das Vorhaben zum scheitern bringen könnte. Nun gut, im Sommer 2018 haben alles auf Null zurückgesetzt und neu begonnen. Gut, dass wir ein halbes Jahr zuvor bereits eine weitere Serie an Filmen produziert hatten.

... geht es erst recht weiter!

Wir baten dann unterschiedlichste Experten um Rat. Schritt für Schritt haben wir dann versucht herauszufiltern, welche Faktoren wirklich Einfluss haben könnten. Die größten Probleme bei der Serienreife bestehen in der Tatsache, dass es zu diesem Thema überhaupt noch keine Forschung gibt auf die man zurückgreifen könnte. 

 

Als wir vor einem Jahr formulierten, dass wir nicht wüssten, wie der Bogenaufsatz funktionieren würde, wussten wir nicht, dass wir als aller erstes herausfinden würden, wie es nicht funktioniert.

Ab sofort werden wir die Resounding-Produkte für euch herstellen, jedes Teil wird also von Hand gegossen! Gleichzeitig werden wir mit Hilfe von Spezialisten und experimentierfreudigen Menschen an der Materialfrage weiter forschen. Wenn ihr Lust habt, verfolgt die Geschichte weiter über Aktuelles oder abonniert die ResoundingNews: Wir informieren euch, sobald es Neuigkeiten gibt.

 
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